Grenzüberschreitende Ziele und Aktionen

  • Die Einrichtung eines grenzüberschreitenden Netzwerks von spezialisierten Partnern aus den Regionen Saarland, Lothringen und Westpfalz, das über die Projektlaufzeit hinaus bestehen bleiben soll. Wichtige Aktionen sind hierbei:
    • Die Identifikation gemeinsamer bautechnischer oder städteplanerischer Problemstellungen
    • Die Identifikation gemeinsamer Lösungsansätze und Realisierungen
    • Gemeinsame Schulungen in den verschiedenen Vorschriften und Richtlinien der Region SMLW
    • Gegenseitige Teilnahme an bzw. Präsentation von Vorträgen in Fachgremien der jeweils anderen Region
    • Vernetzung der Forschungszentren zu den Baulastträgern der jeweiligen Partnerregionen und der dort ansässigen Industrie
  • Die Einführung und Anwendung neuer automatisierter zerstörungsfreier Prüfsysteme, die in entsprechenden Dienstleistungen zur Zustandserfassung von Infrastrukturbauwerken, zur Untersuchung von Straßen in der Asphaltbauweise und von Bauwerksdenkmälern aus Stahlbeton und Spannbeton in der Region Saarland-Lothringen-Westpfalz umgesetzt werden.
    • Einsatz des OnSite Scanner (OSSCAR) zur Ortung von Bewehrung und Spanngliedern bei Ingenieurbauwerken aus Stahl- und Spannbeton, an Brücken und Ingenieurbauwerken in der Region, in Verbindung mit Unternehmen aus der regionalen Industrie
    • Einsatz des autonom navigierenden Robotersystems (BetoScan) zur Zustandserfassung von ebenen Stahlbetonflächen insbesondere an Brücken und zur Untersuchung von Straßenbelägen in Asphaltbauweise in der Region, in Verbindung mit Unternehmen aus der regionalen Industrie
    • Es sind auch Einsätze von Methoden und Verfahren auf deutscher Seite angedacht, die bislang nur durch die französischen Richtlinien vorgegeben sind
    • Vorträge und Berichte vor Vertretern der regionalen Industrie
  • Einsatz von Methoden und Verfahren zum Aufbau von 3D-Zustandsmodellen ausgewählter Bauwerke der Region, in Verbindung mit Unternehmen aus der regionalen Industrie. Aktionen sind hierbei:
    • Erfassung von digitalem Bildmaterial ausgewählter Objekte zur Erstellung umfassender 3D-Zustandsmodelle:
      • Befliegung von Bauwerken mittels unbemannten Flugsystemen sowie Aufbereitung und Dokumentation der Aufnahmen, die eine zoomfähige 3D-Darstellung des betrachteten Gebäudes ermöglichen sollen
      • Erfassen von 3D-Modellen mit Hilfe terrestrischer Laserscans
      • Ermittlung weiterer planungsrelevanter Größen u.a. die Erfassung der baulichen Veränderung (anhand von Bauplänen etc.), das Alter der jeweiligen Gebäude, die frühere und heutige Nutzung, der derzeitige Gebäudezustand
    • Zusammenführung und Auswertung der 3D-Modelle, sowie der ermittelten Substanzdaten aus der Anwendung der zerstörungsfreien Prüfung
  • Um Baulastträgern, Kämmerern und Gemeinderäten ein Werkzeug zur besseren Übersicht über den Zustand ihrer Infrastruktur und kulturhistorischen Bauwerke zu geben, sollen Möglichkeiten zum Aufbau einer grenzüberschreitenden Datenbank eruiert werden.