Vom Château de Malbrouck bis zur Kirche in Rilchingen-Hanweiler

07.08.2014

Die Prüfeinsätze der Partner von CURe MODERN in den vergangenen Monaten

3D-Modell des Château de Malbrouck

3D-Modell des Château de Malbrouck

3D-Modell der Brücke von Rosbruck

3D-Modell der Kammern im Inneren der Brücke

3D-Modell der Kirche in Rilchingen-Hanweiler

3D-Modell der Mettnicher Talbrücke

Der BetoScan-Roboter im Einsatz auf der B51

In den vergangenen Monaten kamen die deutschen und französischen Partner des Projektes CURe MODERN wieder zu zahlreichen gemeinsamen Prüfeinsätzen zusammen, von denen einige in diesem Beitrag vorgestellt werden. So untersuchten die Partner vom Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren (IZFP) in Saarbrücken und dem Cerema in Metz gemeinsam mit Vertretern des strategischen Partners Conseil Général de la Moselle das Château de Malbrouck im französischen Département Moselle. Mit Hilfe eines unbemannten Flugsystems (UAS) wurden Luftaufnahmen des gesamten Schlosses gemacht. Des Weiteren kamen verschiedene Messverfahren an den Türmen des Schlosses zum Einsatz: Der Tour des Dames wurde mit einem Infrarot-Thermographieverfahren untersucht, während vom Tour des Lanternes mit Messprismen topographische Bestandsaufnahmen gemacht wurden. Die Daten wurden in einem 3D-Modell des Bauwerks vom Projektpartner TU Kaiserslautern zusammengeführt.

Die Straßenbrücke in Rosbruck hatten die Partner vom Fraunhofer IZFP und des Landesbetriebs für Straßenbau Saarland (LfS) bereits 2012 in einer ersten Begehung besichtigt, 2013 untersuchten sie die Brücke mittels magnetischen Streuflussverfahrens und Georadar.

Die Südwestseite der Talbrücke Mettnich auf der Bundesautobahn 1 zwischen Saarbrücken und Trier wurde im August 2013 vom Fraunhofer IZFP mit, einem unbemannten Flugsystem (Unmanned Aircraft System), beflogen. Die Aufnahmen wurden anschließend mit einem vom Partner der Technischen Universität Kaiserslautern erstellten 3D-Modell der Brücke verknüpft.

Die Kirche in Rilchingen-Hanweiler wurde mittels Georadar und Ultraschall untersucht, um den Standort des Grundsteins zu ermitteln. Zusätzlich halfen auch historische Dokumente bei der Lokalisierung. Eine besondere Herausforderung für die Partner stellten bei diesem Einsatz die unbekannte Zusammensetzung und Struktur der Kirchenmauern dar.

Im Frühjahr 2014 wurden im Rahmen des Projekts erstmals Untersuchungen mit dem BetoScan- Roboter auf einer Brücke der B51 (Südtangente Völklingen) durchgeführt. Diese Untersuchungen wurden gemeinsam vom Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren (IZFP) und Vertretern des Landesbetriebs für Straßenbau Saarland (LfS) ausgeführt. Ziel waren großflächige Feuchte- und Betonüberdeckungsmessungen mit dem BetoScan-Roboter sowie detaillierte Radaruntersuchungen. Diese wurden mit konventionellen Verfahren zum Auffinden von Hohlstellen verglichen.